Custom Mechatronics

Cases

Elsewhen

Philippe Parreno

Für Elsewhen im Espace Louis Vuitton Venezia entwickelte Philippe Parreno 2019 eine raumgreifende Installation aus Licht, Oberfläche, Klang und Bewegung. Im Zentrum steht ein vertikaler mechanischer Spiegel-Shutter unter einer leuchtenden Marquee. Gesteuert durch ein hybrides digitales Programm wird der Raum als zeitbasierte Choreografie erfahrbar, in der Wahrnehmung, Spiegelung und atmosphärische Zustände fortlaufend wechseln.

Ausstellungsraum mit gelb-schwarz gemusterter Tapete, leuchtender Marquee und verspiegeltem Shutter aus horizontalen Paneelen.
Shedder aus 30 steuerbaren und verspiegelten Panelen synchron rotierende Paneele bewegte Spiegeloberflächen zur räumlichen Verzerrung und Brechung Zusammenspiel mit Lichtchoreografie des Künstlers Transport des Objekts als vormontierte Einheit Aufbau vor Ort mit Hebe- und Rollkonstruktion
Ausstellungsraum mit gelb-schwarz gemusterter Tapete, leuchtender Marquee und verspiegeltem Shutter aus horizontalen Paneelen.
Detailansicht des verspiegelten Shutters mit horizontalen Paneelen vor gelb gemusterter Tapete.
Detail von Shutter, Elsewhen, Espace Louis Vuitton Venezia, 2019. Photo: Andrea Rossetti.

Client

Philippe Parreno

Opening

2019

Location

Espace Louis Vuitton, Venedig

Partner

La Biennale di Venezia
Fondation Louis Vuitton

Services

technische Gestaltung
Produktion 
Versand
Aufbau vor Ort
Steuerung 
Test und Anpassungen 
Inbetriebnahme 
Abbau

Photography

Andreas Rossetti

Video Footage

Fondation Louis Vuitton

making of

Verzerrte Erinnerung im bewegten Raum

Für Elsewhen entwickelten wir ein Shutter-System aus 30 verspiegelten, steuerbaren Paneelen. Die Bewegung war nicht als isolierter Effekt gedacht, sondern als Teil eines räumlichen Zusammenhangs mit Licht, Oberfläche und Wahrnehmung. Die Paneele sitzen in einem rahmenartigen Gehäuse, in dem die Technik des Objekts integriert ist. Produziert und getestet wurde die Arbeit überwiegend in Berlin, wo das System als Ganzes vormontiert wurde. Der Transport erfolgte in einem Stück, um die räumlichen und mechanischen Bezüge des Objekts zu erhalten. Vor Ort wurde Shutter erneut im Ganzen getestet, angehoben und mit einer unterstützenden Konstruktion auf Rädern in Position gebracht. Erst in der finalen Justage vor Ort ließ sich die Arbeit präzise in den Raum und in das Zusammenspiel mit Licht und Raum einpassen.