Für Voices wird das Haus der Kunst zu einem reaktiven Ausstellungsgefüge, in dem Sprache, Klang, Licht, Film und Bewegung in Echtzeit aufeinander bezogen sind. Ausgangspunkt ist ein kontinuierlicher Datenaustausch zwischen München und einer Landschaft in Almería. Ein maßgeschneidertes Rechensystem übersetzt diese Signale in räumliche Veränderungen und verschiebt so die Wahrnehmung von Architektur, Zeit und Präsenz.
„The space evolves into a living environment.“ — Art Viewer
„Parreno erschafft nicht in erster Linie Objekte, sondern Momente der Kunst.“ — Marie Claire
Programmierung und Show Control für synchronisierte Abläufe Übersetzung externer Datenströme in räumliche Reaktionen bewegliche architektonische und mechanische Elemente
Live-Interaktion durch Tänzerinnen und Sänger:innen Fernwartung
Haus der Kunst München
Studio Parreno
2024
Haus der Kunst, München
Tino Sehgal
Werk fünf
Leeum Museum of Art, Seoul
Prototyping
Softwareentwicklung
Elektronikentwicklung
Interaktionsentwicklung
Controlling
toolman custom
Hyun Jun Lee
Trailer Haus der Kunst
Für Voices arbeiteten wir an einer Vielzahl von Objekten, die im Haus der Kunst über Monate hinweg zuverlässig funktionieren mussten. Die Höhe und Offenheit der Räume waren dabei Teil der Aufgabe. Zugleich war die Ausstellung mit einem zweiten Ort in Almería verbunden, wo wir ebenfalls am Aufbau beteiligt waren. Unsere Erfahrung mit Seiltechnik und Windentechnik war vor allem bei den über Kopf geführten Elementen und den ins Dach eingebrachten Winden entscheidend. Für Entwicklung und Prototyping haben wir uns viel Zeit genommen, mit Fokus auf robuste, wartungsarme Konstruktionen. Gefertigt wurde mit unserem Netzwerk und in der Werkstatt vormontiert. Alle Objekte konnten wir per Fernwartung aus Berlin begleiten.
So entstand eine Ausstellung, deren technische Präsenz spürbar war, ohne sich in den Vordergrund zu drängen